
Beim Saisonstart der Luftpistolenschützen in der 1. Bundesliga Nord, konnte sich das Wathlinger Team nicht durchsetzen und musste zwei Niederlagen hinnehmen. Bei den Gegnern war es fast klar, dass es nicht viel zu holen gibt. Mit dem Gastgeber Pier und dem SV Kriftel, waren die zwei stärksten Teams der vergangenen Saison die Auftaktgegner. Trotzdem sollten natürlich so viele Punkte wie möglich geholt werden.
Dazu hätte das Wathlinger Team eine Topleistung abliefern müssen, was es aber nicht tat. Einzig Philip Aranowski konnte im ersten Wettkampf seine Qualitäten zeigen und schoss mit herausragenden 383 Ringen, das Topergebnis in Pier. Die anderen Teammitglieder kamen auf 363 bis 371 Ringe. Das reichte gegen Pier bei weitem nicht. Mit einem Gesamtergebnis von 1856 Ringen zu 1881 Ringen, wurde es eine 1:4 Niederlage. Gegen Kriftel gab es insofern eine Chance, da dort die Nummer Eins fehlte. Christian Reitz war zum Weltcup in Kairo und auch zwei weitere Teammitglieder waren in Kairo am Start. Leider konnte sich das Wathlinger Team nicht steigern. Das die 383 Ringe vom Vortag kein Standardergebnis sind, war vielleicht ein Grund. Lucy Evans und Sarah Oehns konnten in diesem Wettkampf etwas zulegen und mit 375 und 371 Ringe zeitweise mit den Gegnern mithalten, bzw. gleichziehen. Am Ende stand ein 0:5 zu Buche, ein sehr unbefriedigendes Ergebnis. Die Spanne von 362 bis 375 Ringe reicht in der Bundesliga nicht, um genügend Punkte zu holen. Das Gesamtergebnis von 1837 für den Freischütz, zu 1872 für den SV Kriftel, zeigt dann auch den Unterschied. Der Wettkampfplan sieht mit dem PSV Olympia Berlin beim nächsten Einsatz, einen weiteren Finalteilnehmer der letzten Saison vor. Der Vorteil in dieser Wettkampfplanung des Ligaleiters ist damit auch klar, so sind einmal drei ganz starke Gegner weg. Wobei auch klar ist, eine Steigerung im Wathlinger Team muss her, um dann gegen andere gleichwertige Teams zu punkten.
E.O.


