
Bei den abschließenden Wettkämpfen in Wathlingen, konnte das Team des Freischütz Wathlingen gegen den SV Lindwedel mit 4:1 punkten. Der Start in den Wettkampf fiel sehr unterschiedlich aus. Während Philip Aranowski mit 96 Ringe und Cedric Rohbani mit 94 Ringe gleich sehr gut begannen, kamen Sarah Tauermann, 90 Ringe, und Jessica Schrader, 89 Ringe, eher schwach in das Match. Bei Kristian Callaghan und Boris Wilkens, auf Lindwedeler Seite, standen 93 Ringe an der Anzeige. Das Match hatte die Besonderheit, dass hier ein Messrahmen ausfiel und damit kurz nach dem Start der Stand für beide Schützen gewechselt werden musste. Das sorgte kurz für eine gewisse Unruhe. Auf den Reserveständen kam dann Boris Wilkens etwas besser zurecht und holte den Punkt für Lindwedel. Für Hendrik Krüger kam diese Störung ungelegen, denn er hatte einen besseren Start als Jessica Schrader, mit 93 Ringen lag er vier Ringe vorn, aber beim Pistolenschießen ist das nicht aussagekräftig. Mit der nächsten 10er Serie war der Vorsprung weg und er lag einen Ring zurück. Dann lief es für beide Kontrahenten fast gleich, 94 für Jessica und 93 Ringe für Hendrik. Die Schlussserie brachte dann die Entscheidung. Starke 96 Ringe von Jessica konnte Hendrik nicht kontern, eher das Gegenteil, er kam nur auf 88 Ringe und der Punkt ging an das Wathlinger Team. Sarah Tauermann konnte sich erst zur Hälfte des Matches fangen, da lag sie noch mit 3 Ringen zurück. Dann kam die Aufholjagd. Mit 95 und 94 Ringen besiegte sie Fabian Scheidler noch deutlich, 370 zu 362 Ringe. Philip Aranowski und Cedric Rohbani ließen nichts anbrennen und siegten jeweils klar. Philip mit 373 Ringe zu 358 Ringe von Jascha Schulz und Cedric mit 374 Ringe zu 365 Ringe von Tim Horstmann. Damit war die Pflichtaufgabe erfüllt.

Jetzt sollte es zum Showdown gegen Berlin kommen. Ein hoher Sieg für das Wathlinger Team hätte noch einen Startplatz beim Bundesligafinale bedeuten können. Das Team aus Berlin hatte einen Setzlistenfehler begangen und dadurch hätte das Team des Freischütz noch an Berlin vorbeiziehen können. Die Berliner hatten bisher eine tolle Saison geschossen und standen nicht zu Unrecht vor dem Wathlinger Team. Ein hoher Sieg für Wathlingen, war damit ein frommer Wunsch. Aber beide Teams begannen stark und es war bis zur Hälfte des Matches ausgeglichen, es stand 2:2 und eine Partie war Ringgleich. Zweimal lag Berlin deutlich in Front und zweimal war Wathlingen knapp in Führung. Die dritte Serie brachte dann zwei Entscheidungen. Kristian Callaghan konnte sich mit 97 Ringen von David Obenhaus absetzten, der auf 93 Ringe kam. Der Sieg ging mit 379 zu 375 nach Wathlingen. Leider brachte die dritte Serie Jessica Schrader auf die Verliererstraße. Nur 87 Ringe zu 92 Ringe von Michel Skeries, die konnte sich weiter steigern und siegte mit 369 zu 364 von Jessica. Bei Cedric Rohbani kam die Wende etwas später, hier war es die letzte Serie die den Unterschied von 374 für Cedric und 376 Ringe, für Woijciech Knapik ausmachte. Für Sarah Tauermann gab es keine Chance gegen Chiara Giancamilli, mit 372 zu sehr starken 382 Ringen, lag sie deutlich zurück. Ebenso erging es Philip Aranowski gegen Leon Kabisch. Der Berliner ist einer der schnellen Schützen und trifft dabei auch sehr gut. Da war Philip ohne Chance. Mit 379 zu 369 ging der Punkt an das Berliner Team. Damit war es ein 1:4 aus Wathlinger Sicht und Berlin fährt verdient zum Bundesligafinale. Die Berliner waren das bessere Team.
Foto: Renè Stang
Philip Aranowski, Cedric Rohbani, Christian Oehns, Sarah Oehns, Kristian Callaghan, Jessica Schrader, Erhard Oehns, Sarah Tauermann, Margit Aranowski
es fehlen Sven Freier, Chritain Brabender und Lucy Evans
Platz fünf in der Tabelle für das Wathlinger Team, der angestrebte 4. Platz wurde knapp verfehlt. Es gab einige tolle Erlebnisse in dieser Saison aber auch einige schwächere Momente. Vielleicht kann man daran arbeiten und dann im Oktober neu starten.
E.O.